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    Schützenverein            "Gut Schuss"         Hangard e. V.

 

     Kirchhofswiesen 1

     66540 Hangard

     Trainingszeit:

     Jeden Dienstag 

     ab 19 Uhr

 

 

 

    Kontakt

Gut Schuss Hangard e.V.

Kirchhofswiesen 1

66540 Neunkirchen-Hangard

Tel.: (06821) 530350

e-mail: info@schuetzenverein-hangard.de

 

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                        Vereins-Chronik 1928 - 2019

 

 

Im Jahre 1928 wurde in Hangard erstmals eine Schützenkameradschaft unter dem Namen „Gut Schuss 1928“ ins Leben gerufen.

 

Zur damaligen Zeit wurden Freundschaftskämpfe ausgetragen, bei denen es galt, bestehende Freundschaften zu pflegen und neue zu gewinnen.

Erste Vergleiche zwischen Hangarder Schützen und denen der umliegenden Ortschaften, wie z.B. Fürth, fanden im Gasthaus „Zum scharfen Eck“ (heute: „Zur Eiche“) statt.

 

Man schoss damals im Freien, was wenige davon abhielt, diesen Sport zu betrei­ben. Leider liegen keine Gründungsakten mit festgelegten Vereinsstatuten aus die­ser Zeit mehr vor. Als einziges sind noch einige Urkunden und Bilder vorhanden.

 

 

Nach den Wirren des 2. Weltkrieges wurde erstmals im Jahre 1949 wieder der Schützenverein aktiv.

Wenn auch in diesen Jahren Schützenvereine - oder Schützen allgemein - kein sehr gutes Ansehen hatten, fanden doch wieder 10 ehemalige Schützen aus den Vorkriegsjahren zusammen und ließen den Schützenverein Hangard wiederaufleben.

Im neugewählten Vorstand waren Paul Funk, Valentin Schulz, Bernhard Paul, Fritz Biehl und Karl Veith, der in späteren Jahren zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Die Mitgliederzahl stieg schnell wieder auf 30 an, im Jahre 1955 zählte man schon 54 Mitglieder. Mit dem Wachsen der Mitgliederzahl und einer regen Teilnahme am kulturellen Ortsgeschehen wuchs auch wieder das Ansehen der Schützen im Ort.

Ende der Fünfziger Jahre hatte der Verein endlich die Möglichkeit gefunden, in überdachten Räumen zu schießen. Im Gasthaus „Strauß“ in der Höcherbergstraße wurden erstmals   Rundenkämpfe bestritten.

In den laufenden Rundenkämpfen waren schließlich 1966 zwei Luftgewehrmannschaften und eine Juniorenmannschaft gemeldet. Erfolge ließen nicht lange auf sich warten, und man kämpfte sich bis in die Kreisklasse vor.

 

 

Im Jahr 1971 stand der Verein in voller Blüte. Die Mitgliederzahl war auf 162 angewachsen, eine Zahl die bis heute nicht mehr erreicht wurde. Der Verein gehörte sowohl in sportlicher wie auch in kameradschaftlicher Hinsicht zu den führenden Vereinen im Kreis. Diese Blütezeit wurde allerdings jäh unterbrochen.

Im Zuge der Erstellung der Ostertalhalle wurde das Vereinslokal „Strauß“, welches zuletzt im Eigentum der Gemeinde Hangard war abgerissen, wobei die Versprechungen der Gemeindevertretung gegenüber der Vereinsführung, in der Ostertalhalle als Ausgleich einen Schießstand zu errichten, nicht eingehalten wurden.

Da alle Bemühungen, in einem anderen Lokal einen Schießstand aufzubauen, fehlschlugen, war der Vorstand gezwungen, alle Mannschaften abzumelden und den Verein ruhen zu lassen. Sämtliches Vereinseigentum wurde an treue Mitglieder zur Aufbewahrung gegeben. Die Suche nach neuen Räumlichkeiten dauerte 7 Jahre. 

 

Am 9. April 1978 wurde der ruhende Verein von 12 ehemaligen Mitgliedern wieder ins Leben gerufen. Dies waren: Hans Schley, Horst Bäsel, Manfred Brück, Gisbert Hans, Axel Riehm, Johann Riehm, Arthur Seidel, Hans-Jürgen Bittner, Josef Finkler, Josef Hans, Norbert Hüther und Hans Conrath.

Die Möglichkeit, einen Schießstand in den Kellerräumen des Gasthauses „Zum Schäfchen“ zu errichten, konnte durch den damaligen Eigentümer, Josef Hans, realisiert werden.

Nach dem Ausbau der Kellerräume waren 4 Schießstände und 2 kleine Aufenthaltsräume entstanden und der Schießbetrieb konnte wieder aufgenommen werden.

Im gleichen Jahr erreichte das Vereinsvolumen wieder 43 Mitglieder und die gemeldete Mannschaft Luftgewehr errang auf Anhieb den Meistertitel in der C-Klasse, dem in den darauf folgenden 3 Jahren ohne Unterbrechung Meistertitel bis in die Kreisklasse folgten.

Mit der Zeit wurden die Räume im Gasthaus „Zum Schäfchen“ zu eng, da mittlerweile zwei Luftgewehr und eine Jugendmannschaft aktiv waren.

 

1981 schloss der Vorstand mit Frau Hedi Jax einen Pachtvertrag über das Stallgebäude hinter der „Brückenschenke“. Der ehemalige Pferdestall wurde zum heutigen Schützenhaus umgebaut, wobei alle anfallenden Arbeiten in eigener Regie ausgeführt wurden.

Das aufgenommene Darlehen zahlten die damaligen Vorstandsmitglieder: Gisbert Hans, Fritz Braun, Johann Riehm, Hans-Jürgen Bittner, Arthur Seidel und Hans-Jürgen Schley aus privaten Mitteln zurück.

Die Mitgliederzahl stieg erstmals wieder über 100 Mitglieder an und der Verein gedieh. In den darauffolgenden Jahren konnte der Hangarder Schützenverein vor allem durch seine sportlichen Erfolge auf sich aufmerksam machen.

Die Mitgliederzahl reduzierte sich aber jährlich und hat sich inzwischen bei ca. 50 Mitgliedern eingependelt.

 

Ab 1991 stellte der Verein auch eine Damenmannschaft, die sich jedes Jahr in der sogenannten Damenrunde vor­züglich geschla­gen hat. Dies verwundert je­doch kei­nen, da unsere Damen feste Bestandteile unserer Luftgewehr­mann­schaften sind und auch schon in die Ländermann­schaft des Saarlandes berufen wurden.

1992 stieg die 1. Luftgewehrmannschaft von der Regional­liga in die Oberliga Ost auf. Die 2. Luftgewehrmannschaft war ebenfalls erfolgreich und bis in die Bezirks­liga Ost auf­gestiegen. 1993 musste der Verein leider die Luftpistolen­mannschaft
abmelden, weil nicht mehr genügend Schüt­zen zur Verfügung stan­den, um eine Mannschaft zu bilden. Im gleichen Jahr konnte man jedoch mit der 3. Luftgewehr­mannschaft und der Damenmannschaft ins­gesamt 4 Luft­ge­wehrmannschaften bil­den, von denen im Jahre 1999 nur noch 3 Mannschaften übrigblieben.

1. LG-Mannschaft

 

2. LG-Mannschaft

 

3. LG-Mannschaft

 

LG-Damenmannschaft

 

1998 feierten wir den 70. Geburtstag mit der Ausrichtung des Kreisschützenfestes, das über 2 Tage angelegt war und als einen der Höhepunkte den Schützenumzug durch Hangard aufwies.

 

 

 

 

 

2004 wechselte das Anwesen An der Oster 9 und damit auch das Schützenhaus den Besitzer und für den Schützenverein begann eine schwierige Zeit.

Bereits im Dezember 2004 wurde uns das Mietverhältnis zum 31.12.2005 gekündigt und ein Jahr der Rechtsanwalt- und Gutachtertermine lag vor uns. Vorsorglich hatten wir mit dem Schützenverein 1893 Wiebelskirchen vereinbart, die Heimkämpfe der Rundenkampfsaison in Wiebelskirchen auszutragen und begannen mit der erfolglosen Suche nach neuen Räumlichkeiten, um unseren Sport weiter ausüben zu können.

Bereits im Sommer 2005 änderte sich die Situation und dem Schützenverein wurde ein neuer Mietvertrag ab 01.01.2006 über 15 Jahre vorgelegt, den wir akzeptierten und der bis heute Bestand hat.

Mit dem neuen Mietvertrag im Rücken wurde dann im Frühjahr 2006 mit der längst fälligen Renovierung des Schießstandes unter Leitung von Heinz Schwarz begonnen und am 27.08.2006 mit der Neueröffnung des Schützenhauses der Abschluss der Renovierungsarbeiten gefeiert.

Den Abschluss der Renovierungsarbeiten feierten wir dann am 27.08.2006 mit der Neueröffnung des Schützenhauses. Das 80-jährige Vereinsjubiläum wurde im kleinen Rahmen in Verbindung mit der Weihnachtsfeier im Dezember 2008 veranstaltet.

 

2009 konnten wir, im Zuge der 40-jährigen Partnerschaft Hangard-Enchenberg, mit dem Schützenverein Enchenberg Kontakt knüpfen, der bereits beim Hangarder Dorffest mit dem Besuch einer Abordnung aus Enchenberg gefeiert wurde.

 

2012 wurde ein Vergleichsschießen Hangard-Enchenberg in Wiebelskirchen durchgeführt und auch in den Jahren danach wurde der Kontakt immer wieder mit Besuchen in Enchenberg gefestigt. Die Partnerschaft mit dem Schützenverein Enchenberg besteht bis heute immer noch.

 

Zum Beginn der Rundenkampfsaison 2010/2011 schlug das Schicksal wieder unbarmherzig zu. Es begannen Streitigkeiten mit dem Vermieter, die kein geregeltes Vereinsleben mehr ermöglichten und ein ungestörtes Austragen von Wettkämpfen nicht mehr möglich war. Ende November 2010 letztendlich kündigte uns der Vermieter fristlos.

 

Retter in der Not waren wieder einmal die Schützenfreunde von „1893“ Wiebelskirchen, bei denen wir nach der Kündigung unser wöchentliches Training und die Wettkämpfe durchführen konnten. Diese Gastfreundschaft konnten wir bis im Mai 2018 genießen.

 

Nun waren wir auf der Suche nach einem neuen Vereinsheim.

 

2012 schlug der Ortsrat vor, die Bewegungshalle des KiGa als Schützenhaus zu nutzen. Das war die Gelegenheit auf die wir viele Jahre gewartet haben, endlich wieder ein Schützenhaus zu haben, in dem wir auf lange Sicht sportliche und gesellschaftliche Ereignisse feiern können. Nach gemeinsamer Besichtigung der Örtlichkeiten mit dem Schießstandsachverständigen war klar, dass zur Einhaltung der Schießstättenrichtlinien ein Anbau erforderlich wird. Die sonstigen Räumlichkeiten boten für unsere Zwecke reichlich Platz. Das Projekt neuer Schießstand wurde in Angriff genommen und es wurde eine Entwurfsplanung mit Kostenberechnung für die Baumaßnahme erstellt.

Diese haben wir dann im Januar 2013 dem zukünftigen Hausherrn, der Stadt Neunkirchen, vorgestellt. Die alleinige Finanzierung durch die Stadt Neunkirchen war aber nicht möglich. Dieses Problem wurde dadurch gelöst, dass die Stadt die Materialkosten trägt und der Schützenverein die Arbeitsleistung und die Planungskosten übernimmt. Die vorhandenen alten Toiletten sollten durch die Stadt renoviert werden.

 

Die Zustimmung der Vereinsmitglieder bekam der Schützenverein mit großer Mehrheit in der Mitgliederversammlung 2014.

 

Nach Erteilung der Baugenehmigung wurde im Juli 2014 mit den Ausschachtungsarbeiten und im Oktober 2014 mit den Bauarbeiten unter der Leitung von Rudi Dick und Heinz Schwarz begonnen.

 

 

Ein großes Problem stellte der Umbau der Sanitätsräume dar, die Zusage zum Umbau wurde durch die Stadt Neunkirchen aus Kostengründen zurückgezogen. Die Umsetzung der Maßnahme war im Budget des Schützenvereins nicht vorgesehen und so mussten die erforderlichen Gelder durch Zuschüsse und Spenden aufgetrieben werden.

Maßgeblich war der Zuschuss des Innenministeriums, so dass wir auch diese Bauarbeiten fortführen und zu Ende bringen konnten.

 

Im Mai 2018 war es dann soweit, wir konnten nach fast 4 Jahren Bauarbeit, bei der wir fast 4500 Ehrenamtsstunden geleistet haben, das größte Projekt des Schützenvereins mit einer großen Einweihungsfeier abschließen.

 

 

Gleichzeitig feierten wir das 90-jährige Jubiläum des Vereins in gebührendem Rahmen.

 

 

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